DEAN-Katamarane

Solide Eigner-Schiffe aus Kapstadt

Die Schiffsbauer DEAN Catamarans aus Kapstadt

Südafrika ist nach Frankreich das zweite große Zentrum des weltweiten Katamaranbaus. Aufgrund der im Vergleich zu Europa niedrigen Arbeitslöhne ließ schon in den 80er Jahren ein großer weltweit agierender Vercharterer seine Katamarane in Kapstadt entwickeln und bauen. Die seitdem stetig wachsende Nachfrage ermutigte bald weitere Unternehmer und Schiffsarchitekten, eigene Modelle und Baureihen auf Kiel zu legen.

 

Einer dieser Unternehmer war Peter Dean Jr., der mit Rückendeckung seines Vaters Schiffswerft für kommerzielle Schiffe Deancatamarans gründete. Die Dean Katamarane waren von Anfang an als solide Eignerschiffe für weltweite Fahrt, auch unter harten Bedingungen, konzipiert. Im Lauf der Jahre wurden mehrere hundert Schiffe von 36-44 Fuß gebaut.

 

Das Besondere an DEAN Katamaranen

Charakteristisches Merkmal aller Dean Katamarane ist der weit nach vorn reichende Wohnbereich, was neben geräumigen Vorderkabinen, Salons und Cockpits ein riesiges stabiles Vordeck ergibt. Die bei den meisten Katamaranen üblichen großen Netze zwischen den Rümpfen sind erheblich reduziert.

 

Den Baureihen 400 und 440 sieht man ihre südafrikanische Herkunft sofort an: Der dort übliche Targa-Bügel am Heck geht über in ein geschlossenes Hardtop über dem Cockpit. Dahinter findet sich ein breites Achterdeck zum sicheren Transport des Beibootes, im Großbaum gibt es sogar einen Kran, um dieses ins Wasser zu lassen. Die südafrika-typisch nach hinten fallende Deckslinie ergibt eine elegante, schnittige Silhouette. Der aufgrund der Raumaufteilung relativ weit vorne stehende Mast verstärkt mit seiner ungewöhnlich starken Neigung nach hinten diesen optischen Eindruck noch.

 

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© 2018 Uwe Petersen | jabulo-sailing: Mit dem Katamaran auf Weltreise