Reiseabschnitt 6: 02/2022 - 12/2022 FR-Polynesien nach Australien

 

Der Status QUO:

Seit dem letzten Törn in Französisch Polynesien im November 2020 sind Stand heute (Weihnachten 2021)13 Monate vergangen. Seitdem liegt JABULO in der Stadtmarina von Papeete und dümpelt vor sich hin. Ich habe ein Jahr in Deutschland verbracht. Der Versuch, JABULO zu verkaufen, ist gescheitert. Offensichtlich ist der Gebrauchtmarkt mehr oder weniger zusammen gebrochen, es gibt keine IInteressenten. Also habe iich keine große Wahl. Entweder lasse ich JABULO für noch ein Jahr vor Ort liegen, was mich ca. 15.000 € kosten wird und die Reparaturkosten weiter steigen lässt; oder ich nehme diese Summe in die Hand, um nach Polynesien zu fliegen, das Schiff auf Vordermann zu bringen (das kostet in etwa genauso viel) und weiter zu segeln. Ich habe mich für das zweite entschieden, vielleicht klappt es doch noch mit der vollständigen Weltumsegelung. Auch wenn die aktuelle weltweite Infektionslage nicht gerade optimal aussieht, das Leben und dann auch das Segeln müssen weitergehen. JABULO wird vom noch längeren Liegen in der Marina auch nicht besser.

.

Im Februar 2022 geht es weiter mit dem Reiseabschnitt 6. Und das ist der Plan:

Ich werde Anfang, Mitte Februar nach Papeete fliegen. Die Fluglinie French-Bee offeriert mehrmals pro Woche regelmäßige und preiswerte Flüge. Vor Ort benötige ich ca. eine Woche, um das Schiff in der Papeete Marina (zu Fuß zur Innenstadt) wieder bewohn- und manövrierbar zu machen. Anschließend muss es dann entweder in Tahiti oder in Raiatea in die Werft. JABULO muss für Arbeiten am Unterwasserschiff aus dem Wasser. Dann gibt es noch diverse größere Arbeiten, die auch einfacher an Land zu erledigen sind. Daraus folgt, dass es ab Anfang März auf See gehen kann. Die Taifunsaison ist dann vorbei und wir können uns im gesamten Bereich von Franz. Polynesien bewegen, das umfasst außer den nahe gelegenen Gesellschaftsinseln Moorea, Raiatea, Huahine und Bora Bora die Tuamotus, Marquesas, Gambiers und Australinseln, also Südsee satt. Im Hochsommer müssen wir uns dann auf den Weg nach Westen machen. Aktuell bessert sich die Lage bezgl. Einreise in die diversen Inselstaaten kontinuierlich. So wie es aussieht. kann man in immer mehr Staaten mit Impfnachweis und evtl. einem Schneltest einreisen. Deshalb ist die Reiseroute ab August, also von Fidschi aus weiter nach Westen noch unklar. Spätestens im Dezember müssen wir südlich oder nördlich des 10. Breitengrades sein. Dort sind wir vor den Taifunen sicher. In Frage kommen im Süden Neuseeland und Australien, im Norden Indonesien, Philippinen, Malaysia und schließlich Thailand. Ich habe den Gesamttörn in 6 Etappen aufgeteilt, die unten einzeln aufgeführt sind.

 

Alleine kann und will ich das nicht machen, ich brauche also eine bzw. mehrere Crews.

 

Geplante Etappen

 

 

Termine

Von

Nach

Meilen

Tage

Etappe 1

14. Feb

30. April

Papeete

Moorea => Raiatea => Bora Bora => Huahine => Papeete

400

75

Etappe 2

1. Mai

15. Jun

Papeete

Gambiers => Marquesas => Tuamotus => Papeete

2400

45

Etappe 3

16. Jun

31. Jul

Papeete

Savusavu, Fidschi-Inseln

2000

45

Etappe 4

01.Aug

25. Sep

Savusavu

Rund Fidschi-Inseln => Suva

1000

55

Etappe 5

26. Sep

30.Nov

Suva

Je nach Corona-Lage Salomonen, Neu-Kaledonien oder ???

1000

65

Etappe 6

1. Dez

31. Dez

Überfahrt nach Australien oder Thailand

1500

31

 

 

 

 

8300

316

 

 

Etappen 1 bis 6: 02/2022 bis 12/2022 Papeete => Neuseeland

Polynesien und Micronesien

Etappe 1  JABULO seetüchtig machen => Rundreise Gesellschaftsinseln

14. Februar bis 05. April
Leider kein Platz mehr frei

Wie oben beschrieben, bedarf JABULO nach mehr als einem Jahr in der Marina einer Komplettinspektion und –überholung. Deshalb suche ich für diese erste Etappe Mitsegler, die bereit sind mit anzupacken. Während der Werftliegezeit könnt Ihr Tahiti erkunden. Nach 2 oder 3 Wochen Arbeit segeln wir dann als Belohnung zu der berühmtesten Insel Bora-Bora, je nach Wind laufen wir auf dem Weg dahin die anderen Gesellschaftsinseln Moorea, Raiatea, Tahaa und Huahine an. Der Gesamttörn wird während der 4 Wochen nur ca. 400 Seemeilen umfassen, es gibt also genügend Zeit zum Entspannen und Schnorcheln. Ende März sind wir wieder zurück in Papeete, wo evtl. Crewmitglieder von oder an Bord gehen gehen.

Etappe 2  Papeete=> Gambiers=> Marquesas=> Tuamotus=> Papeete

Leider keine Plätze mehr frei

Die Tuamotus sind die ältesten Inseln in FR-Polynesien. Sie bestehen nur noch aus den Korallenringen, die sich um die versunkenen Vulkane gebildet haben. Wir werden innerhalb der riesigen Lagunen in ruhigem kristallklaren Wasser ankern. Die Marquesas mit ihren hohen Vulkangipfeln sind viel jünger, sie haben noch nicht mal Saumriffe wie die Gesellschaftsinseln, dementsprechend gibt es dort wenige ruhige Ankerplätze Alle diese Inseln östlich von Tahiti sind nur sehr dünn besiedelt, die Versorgungslage ist außer mit lokalem Obst und Gemüse eher bescheiden. Also müssen wir uns in Papeete gut ausrüsten und genügend Vorräte für ca. 2 Monate an Bord bunkern. Die Entfernungen zwischen den Inselgruppen betragen jeweils zwischen 700 und 1000 Meilen, je nach Windrichtung werden wir 3 mal eine gute Woche auf See sein.

Etappe 3  Papeete => Bora-Bora => Savusavu, Fidschi-Inseln

16. Juni bis 31. Juli
Leider kein Platz mehr frei

Ende Juni sind wir wieder in Papeete zum Crewwechsel und erneuter Proviantierung. Da die Einreiseformalitäten nach Fidschi etwas dauern können, habe ich für die Überfahrt etwas mehr Zeit eingeplant. Je nach Ausklarierungsformalität von Franz. Polynesien kann die Mannschaft auch auf diesem Törn die Trauminsel Bora-Bora besuchen. Evtl. ist es bis dahin auch möglich, die am Wege liegenden Cook-Inseln, die bekanntesten sind Suwarow und Rarotonga, anzulaufen. Fidschi gehört mit fast einer Million Einwohnern auf 332 Inseln und einer Gesamtfläche von 18.274 Quadratkilometern zu den größeren Inselgruppen des Pazifiks. Fidschi ist einer der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte im südlichen Teil des Pazifischen Ozeans. Es gibt zwei internationale Flughäfen, An- und Abreise von Crewmitgliedern wäre möglich.

Etappe 4   Aufenthalt im Fidschi-Archipel, Besuch anderer Inseln???

01. August bis 25. September
Leider kein Platz mehr frei

Der Fidschi-Archipel ist ein ideales Revier für Segelyachten, unter den 332 Inseln wird jeder sicherlich sein privates Paradies finden. Die Landessprache ist neben den Lokalsprachen Englisch, so dass wir dort auch problemlos zurecht kommen sollten. Eine gute Gesamtübersicht findet Ihr wie immer in Wikipedia/Fidschi. Touristische Infos gibt es auf allen Webseiten der großen Reiseveranstalter. Die für Fidschi eingeplanten 6 Wochen können auch mehr oder weniger werden, je nachdem, welche Länder uns bis dahin einreisen lassen.

 

Bild zeigt die Filminsel aus Castaway, Quelle silentworld.eu

Etappe 5  Wohin Corona uns führt ?

26. September bis 30. November
Noch 3 Plätze frei

Diese komplette Etappe ist ebenso wie die folgende Etappe 6 aktuell nicht planbar. In der Nähe liegen Neu-Kaledonien, die Tonga-Inseln, Vanuatu und viele andere interessante Ziele. Spätestens Ende November müssen wir dann wegen der nahenden Zyklonperiode nach Norden nach Asien übersetzen in Richtung asiatischer Inseln Malaysia, Philippinnen, Indonesien und letztlich nach Thailand.

Druckversion Druckversion | Sitemap
© 2018 Uwe Petersen | jabulo-sailing: Mit dem Katamaran auf Weltreise